Gegen 13 Uhr wurden wir von den Captains der Bremer Schweiz herzlich begrüßt. Nach Ausgabe der Scorekarten begann die große Wanderung der Viererflights zu den jeweiligen Startbahnen. Um 13:30 ging’s dann im Kanonenstart auf die Runde. Das Wetter war gut und der Platz in einem hervorragendem Zustand. Eigentlich sprach nichts gegen gute Ergebnisse. Am Ende war der Platz doch im Vorteil. Ein Achimer Herrengolfer konnte sich letztlich im Handicap verbessern. Aber so ist das halt, wenn auf einem fremden Kurs aufgeteet wird. Trotzdem hatten alle Beteiligten ihren Spaß auf der Runde. Doch nun zu den Ergebnissen.
Die Sonderwertungen
Beim Nearest to the Pin auf Bahn 11 lag Gerd Dohrmann aus der BS mit 3,65 Meter am dichtesten am Fahnenstock.
Den Longest Drive auf Bahn 6 sicherte sich Tim Tschey aus Achim mit einer Weite von 215 Metern.
Der Nearest to the Pin mit dem zweiten Schlag auf Bahn 18 ging mit 1,37 Meter an Martin Blumberg, ebenfalls aus Achim.
Die Nettowertung
Bei den Gastgebern war es eine sehr, sehr enge Entscheidung. Alle drei Erstplatzierten wiesen einen Score von 68 Nettoschlägen auf. Am Ende hatte Dieter Knief im Computerstechen die Nase vorn. Platz Zwei ging an Detlef Gloge-Böltau vor Ralph Bünning. Detlef hat sich damit im HCP von 21,9 auf 21,2 verbessert und Ralph geht ab sofort mit einer Vorgabe von 9,4 nach 10,1 auf die Runde.
Bei den Achimern spielte Michael Schlegel mit 67 Nettoschlägen als Sieger die beste Runde des Tages. Michael hat damit eine neue Vorgabe von 26,0 nach 26,5. Auf Platz Zwei landete Uwe Mailand mit 70 Nettoschlägen vor Frank Düe mit 73 Nettoschlägen.
Die Bruttowertung
Bei der Bremer Schweiz gelang Frederik Wunram mit 77 Schlägen die beste Runde. Auf Platz Zwei spielte sich mit 79 Schlägen Ralph Bünning vor Karl-Heinz Ewert, der 84 Schläge auf der Scorekarte vermerkte.
Bei den Achimern dominierte Ronald von Grundherr mit 79 Schlägen das Feld. Miguel Stuhr erkämpfte sich mit 84 Schlägen Platz Zwei vor Martin Blumberg und Guido Otten mit jeweils 85 Schlägen gemeinsam auf dem dritten Platz.
Die Teamwertung
Im Rahmen der Teamwertung ging es natürlich wieder um den Wanderpokal in Form von „Hermann“.
Von beiden Teams kamen jeweils 90 Prozent der Teilnehmer mit ihren erspielten Nettoschlägen in die Wertung. Die Bremer Schweiz hatte damit einen durchschnittlichen Score pro Spieler vom 73,7 zu verzeichnen. Das Achimer Team benötigte im Durchschnitt der Addition insgesamt 77,5 Schläge. Damit war klar, Hermann ist wieder in den Händen der Freunde aus der Bremer Schweiz.
Race to Islantilla - Tageswertung
Für die Achimer Herrengolfer ging das Clubmatch gegen die Bremer Schweiz mit dem Faktor 1,0 in die Jahreswertung ein.
In der Nettowertung sicherte sich Michael Schlegel für das beste Ergebnis 500 Punkte für sein Konto. Uwe Mailand erkämpfte sich 400 Punkte vor Ronald von Grundherr mit 350 Zählern.
Die 500 Punkte für den Besten im Brutto gingen an Ronald von Grundherr. Miguel Stuhr bekam 400 Punkte gutgeschrieben. Guido Otten und Martin Blumberg freuten sich über jeweils 325 Punkte.
Race to Islantilla - Gesamtwertung
In der Nettowertung führt weiterhin Lutz Repschläger mit jetzt 3.186 Punkte. Auf Platz Zwei folgt Ralf Stark mit einem Rückstand von 825 Punkte vor Guido Otten mit minus 852 Zählern.
In der Bruttowertung hat es einen Führungswechsel gegeben. Neu auf Platz Eins liegt jetzt Guido Otten mit 4.986 Punkten, vor dem bisherig Führenden Jörg Wendt. Jörg weist einen Rückstand von 317 Punkten auf Platz Eins auf. Heiner Jäger folgt auf Platz Drei mit -561 Punkten.
Vor den drei Finalturnieren im Race to Islantilla ist damit für Spannung gesorgt. Entschieden ist noch nichts.
Nach der Runde trafen sich alle Golfer auf der Clubhausterrasse. Bei guten Gespräche, kühlen Getränken und einem leckerem Schnitzelbuffet ließen die Herrengolfer auch die eine oder andere gespielte Bahn noch einmal Revue passieren. Damit wurde die Wartezeit bis zur Siegerehrung bei hervorragender Stimmung gut überbrückt. Im Rahmen der Siegerehrung konnten dann alle Sieger und Platzierten unter dem Applaus der Hemigos ihre Preise aus den Händen der Captains entgegennehmen.
Eins ist jetzt schon klar, der Termin für eine Neuauflage des Clubmatches in 2026, dann wieder auf der Anlage des Achimer Golfclubs, ist bereits fest terminiert.
„Hermann soll zurück in die Heimat.“