Änderungen gegenüber der Vorversion (1)
- Startlisten-Formularfeld „Abschläge (Farbe)“ auf neue Tee-Bezeichnung umgestellt
Wettspieldurchführung
- Alle Wettspiele werden nach den gültigen offiziellen Golfregeln, dieser Wettspielordnung, den Platzregeln des AGC sowie eventuellen temporären Sonderregelungen für den Spieltag (Aushang) im Rahmen der Haus- Platz- und Spielordnung des AGC (Kapitel VI) durchgeführt.
- Für Handicap-relevante Turniere gilt zusätzlich:
- Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e.V.
- Das Wettspiel wird auf Grundlage der Handicap-Regeln ausgerichtet.
- Einsichtnahme in diese Verbandsordnungen im Clubhaus/Service Center.
Jahresplanung
- Termine und grundlegenden Festlegungen für die einzelnen Turniere (Platz, Startprozedur, Zeiten, usw.) sind im Rahmen der Erarbeitung des jährlichen Spielplans im Spielausschuss abzustimmen und festzulegen.
- Unterjährige Änderungen bedürfen der Absprache mit dem Clubmanagement + Spielführer.
Zuständigkeiten/Verantwortungen
- Für die verschiedenen autorisierten Turnier-Veranstalter auf der Anlage gelten für die Vorbereitungen Rahmen der Wettspielordnung als Organisatorische Spielleitung (OrgSpiel) folgende Zuständigkeiten:
- Clubturniere: Spielführer
- Turniere der KG: Geschäftsführer der KG
- Jugend: Jugendwart
- Spielgruppen: Gruppenleiter
- Die Turnier-Planungen und Vorbereitungen liegen in den Händen der Organisatorischen Spielleitung (OrgSpiel), Insbesondere:
- Termine und besondere Festlegungen, usw.
- Sponsoren
- Bereitstellung der Preise,
- Absprachen mit der Gastronomie
- Absprachen mit anderen Clubs
- Ausschreibungen und Startliste liegen in der Verantwortung des Service-Teams, unterstützt durch die OrgSpiel.
- Die Auswahl/Organisation der eigentlichen Offiziellen Spielleitung (genannt Spielleitung) am Spieltag im Rahmen der Wettspielordnung obliegt der jeweiligen OrgSpiel, einschließlich der Siegerehrung, unterstützt durch das Service- und Gastro-Team für Auswertung und Ergebnislisten.
Ausschreibung
- Für die detaillierte Beschreibung eines jeden Wettspiels ist eine spezifische Ausschreibung verbindlich.
- Sie wird, so weit wie möglich für alle Turniere standardisiert, vom Service-Team erstellt und wird für normale Turniere des Clubs und der Spielgruppen 2 Wochen vor Wettspieltermin auf der Homepage über den PC-Caddie Turnierkalender veröffentlicht, für Highlight-Turniere gelten 3 Wochen.
- Die Ausschreibung erfolgt unter Zugrundelegung dieser Rahmenausschreibung und Wettspielordnung sowie der Wettspielordnung des DGV und regelt insbesondere:
- Termine und Startzeiten
- Art des Wettspiels
- Platz, Abschläge und ggf. zu spielende Löcher, etc. Hinweis: Der Spielausschuss legt fest, ob und wie der Start von unterschiedlichen Abschlägen innerhalb eines Turniers erfolgen kann
- Teilnahmebedingungen für Interne und Externe
- Maximale Teilnehmerzahl
- Meldemodus (einzeln, paarweise, etc.)
- Meldeschluss
- Meldegebühren und sonstige verbindliche Kosten
- Preise
- Sonderregelungen für spezielle Turniere, Sponsorenturniere, etc.
- Werden für eine Bruttowertung mehrere Abschlagspositionen berücksichtigt, so ist der CR-Ausgleich obligatorisch.
- Die benötigten Daten werden von der OrgSpiel mittels Formblattes (Anlage A) 4 Wochen vor Spieltermin bereitgestellt. , möglichst in monatlichen Paketen. Die Daten sind bestimmend, auch wenn sie von den Plandaten des Jahres-Spielplans in Ausnahmefällen abweichen.
- Änderungen einer veröffentlichten Ausschreibung sind die Ausnahme und bedürfen der Absprache mit dem Clubmanagement. Hinweis: Ein Wechsel der Handicap-Relevanzist nur mit regelkonformer Begründung zulässig und liegt ausschließlich in der Befugnis des Handicapausschusses des AGC.
- Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung sperrt das Service-Team den Platz gemäß Bedarf mit den angemessenen Vor- und Nachlaufzeiten
Absprachen mit der Gastronomie
- Die Gastronomie ist direkt vom Ablauf des Turnierbetriebs betroffen (Personalplanung, Einkauf, Vorbereitung, usw.) und ist daher auf dem Laufenden zu halten.
- Dies gilt besonders für „Gastrorelevante Turniere“, also solche, die mit einem gemeinsamen Essen, etc. geplant sind. Die Speisen, Kosten, usw. sind zwischen OrgSpiel und Gastronomie mindestens 4 Wochen vor Spieltermin verbindlich abzusprechen. , damit die entsprechenden Daten in das Formblatt für die Ausschreibung einfließen können und eine rechtzeitige Vorbereitung, usw. ermöglicht wird.
- Gastro, OrgSpiel und das Service-Team werden durch die aktualisierte Meldeliste im Netz über die zu erwartende Teilnehmerzahl laufend unterrichtet. Bei gravierenden Änderungen (Absagen, Teilnehmerzahlen, Zeitverschiebungen, usw.) unterrichten sich die Beteiligten unmittelbar.
- Das Service-Team stellt der Gastro den jeweiligen kommenden Wochenplan zur Verfügung.
- Drei Tage vor Spieltermin erfolgt eine letzte Abstimmung zwischen OrgSpiel und Gastro über die realistische Teilnehmerzahl, usw.
Anmeldung und Meldeschluss
- Die Anmeldung ist in der Regel bei normalen Turnieren des Clubs und der Spielgruppen 2 Wochen vor Wettspieltermin zur Anmeldung freigeschaltet. Bei Highlight-Turnieren gelten 3 Wochen.
- Der Meldeschluss vor Turnierbeginn ist den spezifischen Turnierformen angepasst. Es gilt, jeweils um 13:00 h:
- Clubturniere: 1-3 Tage
- Highlight- / Sponsoren: 5 Tage, wenn nicht anders vom Management festgelegt
- After Work: 1 Tag
- Spielgruppen: 1 oder 3 Tag(e), je nach Gruppe
- Für alle gastro-relevante Turniere liegt der Meldeschluss gemäß §5 bereits 5 Tage vor dem Spieltag, mit Ausnahme von (2).c (After Work), solange keine anderen spezifischen Absprachen getroffen wurden.
- Anmeldungen sind ausschließlich über die PC-Caddie APP oder die PC-Caddie Anwendung auf der Homepage bzw. über Kontakt zum Service-Team möglich, das die Anmeldung ins System einpflegt.
- Bei Sponsorenturnieren können abweichende Meldeverfahren gelten.
- Hinweis: Für Turniere können E-Carts nur über das Service-Team bestellt und storniert werden.
- Alle gültigen Meldungen, die innerhalb der Meldefrist eingegangen sind, aber die maximal zugelassene Starterzahl übersteigen, werden auf einer Warteliste in der Reihenfolge des Eingangs verwaltet.
- Das Service-Team füllt das Feld selbstständig mit Personen der Warteliste auf, entsprechende Wünsche der OrgSpiel werden berücksichtigt.
- Meldungen, die nach Meldeschluss eingehen, werden nicht berücksichtigt.
- Bei Bedarf korrigiert das Service-Team die Platzsperre gemäß der tatsächlichen Teilnehmerzahl.
- Bei zu geringer Teilnahme (weniger als 20 Teilnehmer) kann das Wettspiel in Absprache zwischen OrgSpiel und Service-Team abgesagt werden.
Meldegebühren, Kosten
- Die Meldegebühren sowie sonstige zur Anmeldung gehörenden Kosten (z.B. Gastrorelevante Turniere) werden explizit in der Ausschreibung für alle Teilnehmergruppen benannt.
- Die Höhe der Gebühren werden bestimmt durch die für die Saison festgelegten Sätze des AGC sowie Sonderabgaben für entsprechend ausgewiesener Turniere (Essen, Spenden, etc.) sowie Greenfee, etc.
- Mit der Anmeldung besteht die Verpflichtung zur Entrichtung der Meldegebühr und Kosten. Eine Rückerstattung ist nur möglich, wenn die Abmeldung vor Meldeschluss beim Service-Team erfolgt.
- Absagen nach Meldeschluss entbinden nicht von den finanziellen Verpflichtungen der Anmeldung: Meldegebühren und Kosten, usw. Die Beträge werden in Rechnung gestellt und eingezogen.
- Wenn in der Ausschreibung nicht anders verfügt, wird die Meldegebühr mit hinterlegtem SEPA-Mandat eingezogen.
- Gastro-Kosten, wenn nicht in den Meldegebühren enthalten, werden nach Turnierende mit Abrechnung des sonstigen Verzehrs in der Gastronomie bezahlt.
Startliste
- Auf Basis der Anmeldungen (mit den ausgewiesenen Wünschen und Bestellungen) erstellt das Service-Team nach Meldeschluss die Startliste, gemäß den Vorgaben der Ausschreibungen und sonstiger bestehender Regelungen.
- Kurzfristige Änderungen (z.B. witterungsbedingt) sind zwischen OrgSpiel/Benannte Spielleitung und Service-Team / Management abzustimmen. Die entsprechenden Bedingungen des DGV sind einzuhalten. Der Kontakt zum Greenkeeping obliegt dem Management/ Service-Team.
- Auf Wunsch erfolgt vor Veröffentlichung noch eine Kontrollschleife mit der zuständigen OrgSpiel.
- Die Starliste des Service-Teams wird mit den Informationen über die Wünsche/Bestellungen der einzelnen Teilnehmer als Entwurf an OrgSpiel zur Prüfung und Korrektur gesendet/gegeben.
- Die zurückgesandte ggf. korrigierte Fassung wir dann veröffentlicht.
- Veröffentlichung der Startliste erfolgt am Tag vor dem Wettspiel (Homepage, SMS), entsprechend ist auch die Kontrollschleife zu organisieren.
- Startliste - Daten:
- Bezeichnung des Wettspiels und Datum
- Spielform und Handicap-Relevanz ja/nein
- Platz, Abschlag (Tee-Bezeichnung), etc.
- Name, Vorname, Heimatclub, Handicap-Index- und Course-Handicap jedes Starters, geordnet in Spielgruppen pro Tee.
- Tee und Startzeit für jeden Starter.
- Wenn die Spielform es nicht anders verlangt, oder es z.B. das Ziel ist, möglichst viele Teilnehmer in einem Wettspiel zu haben, besteht die Standard-Spielgruppe, besonders bei Handicap-relevanten Turnieren, aus 3 Startern (3er-Spielgruppen).
Turnier-Start
- Bei Einzel-Zählspielen wird an jeden Teilnehmer eine individuelle Scorekarte in Papierform oder elektronisch in der PC-Caddie App ausgegeben. Für andere Spielformen ergeben sich Teamkarten, etc.
- Die Spielleitung hat die Möglichkeit die Karten zu nutzen, um gegebenenfalls noch kurzfristig notwendige Abweichungen von der Startliste festzulegen.
- Änderungen am Spielablauf, etc. sind nur bis zum Start der ersten Spielgruppe möglich. Die entsprechenden DGV-Bestimmungen sind einzuhalten insbesondere Änderung der Handicap-Relevanz.
- Die Änderungen werden per Homepage, und SMS bekannt gegeben, soweit zeitlich noch sinnvoll.
- Umstellungen in den Spielgruppen aufgrund von kurzfristigen Ausfällen, etc. sind noch bis zum Start der letzten Spielgruppe möglich.
- Die Scorekarte weist in der Regel für jeden Teilnehmer bzw. jedes Team namentlich den jeweiligen Zähler aus. Sollte diese Vorgabe fehlen, haben die Spielgruppenpartner den Kartentausch gemäß dem Prinzip der unabhängigen Kontrolle selbständig sicherzustellen.
- In der Regel übernimmt ein Mitglied der Spielleitung die Funktion des Starters. Wenn kein Starter vor Ort ist, liegt es in der Verantwortung der Spieler ihren rechtzeitigen und ordnungsgemäßen Start sicherzustellen.
- Jeder Spieler hat sich mindestens 5 Minuten vor seiner persönlichen Abschlagszeit, fertig zum Spiel, an seinem Abschlagsort einzufinden. Bei Missachtung der genauen Startzeit gelten die Offiziellen Golfregeln (5.3).
- Im Zählspiel muss der Spieler während der Runde bei seiner zugeteilten Spielgruppe bleiben, sofern nicht die Spielleitung einen Wechsel zulässt.
- Bei Ausfall eines Spielers während der Runde (krank, etc.) ist spieltechnisch die formale Übergabe der Zählerfunktion für die verbleibenden Spieler zu regeln und durch Unterschriften auf den Scorekarten zu dokumentieren. Wenn ohne große Verzögerungen machbar und für die Restrunde sinnvoll, sollte eine verbliebene 2er-Spielgruppe sich auflösen und sich den beiden nachfolgenden Spielgruppen anschließen (Übergabe der Zählerfunktion dokumentieren). Sobald in Sichtkontakt, ist die Spielleitung zu informieren.
- Im Lochwettspiel ist ein Wechsel der Partner unzulässig (Disqualifikation) und ein Ausscheiden führt zum Matchverlust.
- Spielgeschwindigkeit:
- Jeder Spieler einer Spielgruppe ist dafür verantwortlich, dass die Runde zügig und ohne unangemessene Verzögerungen gespielt wird (Suchzeiten gemäß Golf-Regeln, kein Ballangeln, Einsatz des provisorischen Balls, Minimierung der Probeschläge, usw.)
- Stellt die Spielleitung fest, dass eine Spielgruppe selbstverschuldet den Anschluss an die vorgehende Spielgruppe um mehr als eine Bahn verloren hat und die vorgegeben Sollzeiten erheblich überschreit, so kann sie eine Ermahnung aussprechen. Sollten im weiteren Verlauf zusätzliche Verzögerungen auftreten, so kann die Spielleitung zwei Strafschläge für den/die Urheber oder alle Spieler der Spielgruppe gemäß den Handicap- und Wettspielbestimmungen des DGV aussprechen
Teilnehmer
- Die grundsätzliche Berechtigung zur Teilnahme an einem Wettspiel wird für die aktuelle Saison durch die Begleichung des Club-Jahresbeitrags gemäß dem vereinbarten Zahlungsverfahren erworben. Für die offiziellen Spielgruppen gilt zusätzlich die gültige Gruppenmitgliedschaft.
Diese Berechtigung gilt grundsätzlich für Amateure sowie für Playing/Teaching Professionals und Pros in Ausbildung. Playing/Teaching Professionals und Pros in Ausbildung müssen über einen ausgewiesenen HCPI verfügen.
- Eine unentgeltliche „Schnupperteilnahme“ pro Person ist zulässig, weitergehende Ausnahmen sind mit dem Clubmanagement zu regeln.
- Einschränkung der Teilnahme gemäß Club-Satzung §4 Abs 5: Es gilt, nicht zugelassen für alle Clubmeisterschaften und den Cup des Präsidenten.
- Die spezifischen Teilnahmebedingungen an den einzelnen Turnieren regelt die Ausschreibung. Die OrgSpiel kann Gäste in Abstimmung mit dem Management zulassen, die entsprechenden Clubregeln (Greenfee, etc.) sind einzuhalten.
- Jeder Teilnehmer an einem Wettspiel ist dafür verantwortlich, dass für sein Spiel alle Bestimmungen dieser Wettspielordnung und der darin angesprochenen übergeordneten Regeln eingehalten werden.
- Der Teilnehmer hat die alleinige Verantwortung für Nachteile, die ihm aus Unkenntnis der generellen und für das Wettspiel allein gültigen Regelungen erwachsen.
- Mit der Anmeldung zum Turnier stimmt jeder Teilnehmer zu, dass Bilder vom Turnier sowie Start- und Siegerlisten in schriftlicher Form und auf der Homepage des AGC und in Presseartikeln und Social Media veröffentlicht werden.
Offizielle Spielleitung
- Der Offiziellen Spielleitung (Spielleitung) obliegt die gesamte Durchführung des Wettspiels gemäß den offiziellen Golfregeln, den „Leitlinien für die Spielleitung“ sowie dieser Wettspielordnung.
- Die Mitglieder einer Spielleitung für ein Club-Turnier (Regelfall mind. 3 Personen) rekrutieren sich aus dem „Spielleiter-Pool des Clubs“, bestehend aus Spielführer, Mitgliedern der Mannschaften bzw. des Spielausschusses sowie weiteren Freiwilligen, den Mitgliedern des Spielaufsicht-Teams, den PROs und dem Service-Team.
- Die Mitglieder des Spielleiter-Pools werden zu Saisonbeginn auf der Homepage im Mitgliederbereich bekannt gegeben.
- Mit Herausgabe der Startliste wird namentlich die „Erste Spielleitung“ für ein Turnier benannt, die:
- die Gesamtverantwortung für den ordnungsgemäßen und regelkonformen Ablauf des Turniers trägt und bei allen Entscheidungen der Spielleitung, speziell bei Sanktionen, das letzte Wort hat.
- Während des gesamten Turniers anwesend sein muss und, zur Sicherstellung der spezifischen Anforderungen, bei einem Handicap-relevanten Turnier nicht mitspielt.
- Die weiteren Mitglieder der aktuellen Spielleitung ergeben sich automatisch aus den anwesenden Mitgliedern des Spielleiter-Pools (spielend oder nicht-spielend).
Hinweis: Folglich nimmt eine im Einsatz befindliche Spielaufsicht dann nicht nur die originären Aufgaben der Spielaufsicht wahr, sondern hat auch die Autorität einer Spielleitung.
- Spielgruppen nutzen grundsätzlich auch den Pool, stellen aber die Erste Spielleitung aus den Reihen ihrer Mitglieder.
- Im Fall von regelmäßiger Durchführung von mehr als einem Handicap-relevanten Turnier pro Monat, können für eine Gruppe Ausnahmen mit dem Clubmanagement/ Spielführer vereinbart werden.
- Der Jugendbereich nutzt im Regelfall die Mitglieder der Jugendorganisation für die Spielleitung.
Caddies, E-Trolleys und E-Carts
- Caddies sind bei allen Wettspielen unter folgenden Bedingungen erlaubt:
- Nicht bei Jugendwettspielen
- Pros dürfen nicht als Caddies fungieren (Ausnahme bei Pro/Am-Turnieren).
- Bei Verstoß: Disqualifikation
- E-Trolleys und E-Carts sind bei Wettspielen grundsätzlich gestattet, sofern nicht ein witterungsbedingtes Fahrverbot ausgesprochen wurde.
- Für E-Carts bei Clubmeisterschaften gilt:
- Für die Brutto-Wertungen aller Clubmeisterschaften: Einzel aller Altersklassen und Vierer:
- Nutzung nur zulässig, aufgrund eines aktuellen ärztlichen Attests über eine länger dauernde körperliche Behinderung, die eine Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt. Entscheid liegt bei der Spielleitung. Bei Verstoß: Disqualifikation.
- Für alle Netto-Wertungen:
- Uneingeschränkte Erlaubnis
- Jeder Spieler, der keine Cartberechtigung hat, muss jederzeit seine Runde zu Fuß absolvieren.
- Bei Verstoß (z.B. Mitfahren) gelten die Strafen der Offiziellen Golfregeln.
- Wird ein Verstoß nicht unmittelbar nach Entdeckung abgebrochen oder später wiederholt: Disqualifikation.
- Ausnahme: Das Mitfahren zur Beschleunigung des Spiels ist nur erlaubt, wenn durch die Spielleitung direkt oder nachträglich genehmigt. z.B. Rücktransport bei Wiederholung eines Schlages von der Ausgangsposition.
- Die Nutzung eines anderen, nicht ausdrücklich von der Spielleitung genehmigten Beförderungsmittels, ist nicht gestattet und führt zur Disqualifikation.
- Für die Brutto-Wertungen aller Clubmeisterschaften: Einzel aller Altersklassen und Vierer:
- Für E-Carts bei Clubmeisterschaften gilt:
Platz und Vorrang
- Für Turniere, insbesondere für Handicap-relevante, ist der regelkonforme Zustand des Platzes sicherzustellen.
- Die aktuelle Fahnenposition wird an den Anzeigetafeln an den Bahnen 1 und 10 angezeigt.
- Grundsätzlich haben offizielle Wettspiele auf dem Platz Vorrang vor dem Freien Spiel.
- Für einen reibungslosen Ablauf wird daher in der Regel der Abschlag 10 Minuten vor und 20 Minuten nach dem Turnier gesperrt.
- Spieler im Club-Einzel-Matchplay (nicht Achimer Team Matchplay) die ohne Platzsperrung und nach besonderer Anmeldung im normalen Startzeitensystem agieren, haben Vorrang (nicht an Sonn- und Feiertagen) und sind entsprechend bevorzugt zum Durchspielen aufzufordern.
Spielunterbrechung
- Für Spielunterbrechungen gilt Regel 5.7, insbesondere die Eigenverantwortung jedes Spielers bei Blitzgefahr.
- Alle Schutzhütten des AGC verfügen über abgenommene Blitzschutzeinrichtungen. Hinweis: Der Pavillon Bahn 11/16 ist KEINE Schutzhütte und hat keine Blitzschutzeinrichtung
- Offizielle Spielunterbrechungen durch die Spielleitung regeln die Haus- Platz- und Spielordnung und aktuellen Platzregeln.
Ergebnisse, Preise und Abschluss
- Es liegt in der alleinigen Verantwortung des Spielers, dass seine Scorekarte ordnungsgemäß und leserlich ausgefüllt ist. Dies ist spätestens in der Schlussbesprechung mit dem Zähler, vor den Unterschriften, sicherzustellen.
- Bei der Auswertung wird die spontan erkennbare Schlagzahl berücksichtigt. Es besteht keine Verpflichtung zur Rücksprache oder zur Gegenkontrolle, z.B. bei den Notizen des Spielers auf der Karte, die er als Zähler geführt hat.
- Der Spieler trägt allein die Verantwortung dafür, dass seine Karte gemäß den Regeln und rechtzeitig bei der benannten Auswertestelle eintrifft, auch wenn die Karte einer anderen Person zur Abgabe ausgehändigt wird.
- Bei offizieller Einführung der „Elektronischen Scorekarte“ für den Turnierbetrieb des AGC gelten die damit verbundenen spezifischen Richtlinien.
- Bei einem „No Return“ bei Handicap-relevanten Turnieren gelten grundsätzlich die Handicap-Regeln.
- Bei Gleichheit der Ergebnisse gelten die Verfahren gemäß der DGV-Turnierbedingungen. Wenn nicht anders in der Ausschreibung festgelegt, erfolgt beim Zählspiel das Stechen „gemäß Zählkarte“ (Computerauswertung), beim Lochwettspiel wird das Spiel mit dem folgenden Loch fortgesetzt, bis eine Partei ein Loch gewonnen hat.
- Im Regelfall werden Preise für die Brutto- und die Nettowertung ausgelobt.
- Grundsätzlich gilt für den AGC die Formel für Nettopreise: Ca. 1 Preis pro 7 Teilnehmer. Von ihr kann bei spezifischen Wettspielen und bei Sponsorenturnieren nach oben und unten abgewichen werden.
- Die vorgesehenen Preise für ein Turnier regelt die spezifische Ausschreibung. Je nach aktueller Beteiligung passt die Spielleitung die Anzahl der Preise entsprechend an.
- Die aktuellen prämierten Handicap-Gruppen, Anzahl der Preise sowie Sonderwertungen sind von der Spielleitung vor Turnierstart mit dem Service-Team abzustimmen.
- Für die Sonderwertungen gilt:
- Nearest to the Pin: Es zählt der erste Schlag auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Grün liegen, es kann jederzeit gemessen werden. Gemessen wird vom Lochrand bis Mitte Ball.
- Longest Drive: Es zählt nur der erste Ball vom jeweiligen Abschlag und nur, sofern dieser auf dem Fairway der Bahn liegt.
- Ein Bewerber kann durchaus mehrere Preise in einem Wettbewerb gewinnen, sofern die Ausschreibung keine diesbezüglichen Einschränkungen enthält. Spezialwertungen, wie „Nearest to the Pin“, etc. sind von einem möglichen Doppelpreis-ausschluss ausgenommen.
- Beim unentschuldigten Fernbleiben eines Preisgewinners von der Siegerehrung behält es sich die Spielleitung vor, den Preis weiterzugeben oder einzubehalten. Ausnahmen: Preise in Verbindung mit einem Clubmeistertitel oder Wünsche des Sponsors.
- Sollte ein Preis nicht bei der Siegerehrung übergeben werden können, wird der betreffende Spieler vom Club entsprechend informiert.
Der Gewinn kann anschließend innerhalb einer Frist von vier Wochen nach dem Wettspiel im Service-Center abgeholt werden. Erfolgt innerhalb dieses Zeitraums keine Abholung, geht der Preis ohne weiteren Anspruch wieder in den Preisbestand des Clubs über und steht für eine anderweitige Verwendung zur Verfügung.
- Nach der Siegerehrung wird die Ergebnisliste veröffentlicht: An den Terminals im Club und auf der Webseite des Clubs (bei internen Turnieren nur einsehbar für Mitglieder nach dem Einloggen per Passwort).
- Für die formale Beendigung des Wettspiels sowie für Einspruchsfristen, etc. gelten die offiziellen Regeln.
Livescoring
- Verpflichtung zum Livescoring:
Das Livescoring ist fester Bestandteil der Turnierdurchführung und für alle Teilnehmenden verpflichtend.
- Formen des Livescoring:
Das Livescoring kann in zwei Formen erfolgen:
- Einzel-Scoring
Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, das Livescoring eigenständig und vollständig durchzuführen.
- Flight-Scoring
Beim Flight-Scoring übernimmt mindestens eine Person in der Spielgruppe die Erfassung der Scores über das Livescoring-System. Die Spielgruppe kann sich die Aufgabe nach Absprache auch aufteilen (z. B. bei 3er-Spielgruppen je 6 Löcher pro Person).
- Technische Voraussetzungen
Das Livescoring erfolgt üblicherweise über ein eigenes internetfähiges Mobilgerät. Alle Teilnehmenden sind selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen zu schaffen (z. B. ausreichende Akkuleistung, Internetverbindung, Zugriff auf die entsprechende App/Plattform).
- Folgen bei Nichtdurchführung:
- Beim Einzel-Scoring führt das Unterlassen des Livescorings zur Disqualifikation der betreffenden Person
- Beim Flight-Scoring führt das Unterlassen des Livescorings zur Disqualifikation aller Personen der Spielgruppe, sofern keine die Aufgabe übernimmt. Eine pauschale Ablehnung innerhalb der Spielgruppe ist nicht zulässig.
Gültigkeit
- Die Wettspielordnung ist rückverfolgbar mit Ausgabedatum zu pflegen und zu veröffentlichen.
- Es gelten aktuell die textgleichen Versionen im Mitgliederbereich auf der Homepage des Clubs. in der Auslage des Clubhauses und auf der Club-Webseite. Bei Widersprüchen gilt die Version in der Auslage.
- Verantwortlich ist der Spielführer.