World Handicap System · für Kinder & Eltern

Handicap einfach erklärt

Warum Golf fair ist, obwohl alle unterschiedlich gut spielen – und warum eine gute Runde nicht immer sofort belohnt wird.

Ein Handicap macht Golf fair – für alle

Golf ist eine der wenigen Sportarten, in denen ein Kind gegen Papa, Oma oder sogar einen Profi spielen kann – und trotzdem jeder eine echte Chance hat zu gewinnen. Das Werkzeug dafür heißt Handicap.

Wie ein Wettrennen mit Vorsprung

Wenn die kleine Schwester gegen den großen Bruder rennt, darf sie ein Stück weiter vorne starten. Dann wird es spannend. Beim Golf ist der „Vorsprung“ eine Zahl von Extraschlägen: Wer noch nicht so gut spielt, bekommt mehr Schläge geschenkt.

Ausprobieren

Wer gewinnt die Runde?

M
Mia, 11 Jahre
spielt seit einem Jahr

Schlaglänge mit dem Driver: ca. 120 m

P
Papa
spielt seit 15 Jahren

Schlaglänge mit dem Driver: ca. 220 m

Papa schlägt fast doppelt so weit. Mia braucht deshalb auf vielen Löchern einen Schlag mehr, um zum Grün zu kommen. Genau das gleicht das Handicap aus.

Vereinfacht auf einem „Normalplatz“, auf dem das Handicap genau der Zahl der Extraschläge entspricht. Wie es auf echten Plätzen aussieht, zeigt Kapitel 2.

kleiner

ist besser. Wer weniger Extraschläge braucht, spielt besser.

54

ist das höchste Handicap. Damit fangen viele Anfänger an.

0

heißt „Scratch“: so gut, dass man keine Extraschläge braucht.

HCPI

ist die Abkürzung für Handicap-Index – die offizielle Zahl.

Vereinfachte Darstellung nach den Regeln des World Handicap System (Stand 2024). Course Rating, Slope und Scorekarten (Damen): Personal Scorecard des Achimer Golfclubs. Mia, Papa und ihre Runden sind ausgedacht.

Für verbindliche Auskünfte: Sekretariat oder Handicap-Ausschuss des Clubs.