Jugend-Vierer-Clubmeisterschaften im Achimer Golfclub: Spannung bis zum letzten Putt
Gespielt wurde über 36 Löcher auf der 9-Loch-Anlage des Achimer Golfclubs. Am ersten Tag stand der Vierer-Auswahldrive auf dem Programm, am zweiten Tag folgte mit dem Klassischen Vierer die anspruchsvollere und nervenstärkere Prüfung.
Schon die Startliste für Runde eins versprach interessante Duelle: Um 12:00 Uhr gingen Hugo Trompeter und Louis Flessner gemeinsam mit Lina Henning und Emily Gruber auf die Runde, zehn Minuten später folgten Anton Hasselberg und Matheo Richter sowie Joschua Hoppe und Nikita Rosebrock.
Starker Auftakt von Trompeter/Flessner
In der ersten Runde setzten Hugo Trompeter und Louis Flessner direkt ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einer starken 70 brutto übernahmen sie die Führung und erspielten sich eine komfortable Ausgangsposition für den zweiten Tag. Auch netto lagen sie mit 59 Schlägen ganz vorne. Dahinter zeigten Lina Henning und Emily Gruber mit 92 brutto eine solide Auftaktrunde, während Joschua Hoppe und Nikita Rosebrock mit 95 brutto zwar brutto noch auf Rang drei lagen, netto mit 60 Schlägen aber bereits andeuteten, dass sie im Kampf um die Nettowertung ein gewichtiges Wort mitreden würden.
Für Anton Hasselberg und Matheo Richter begann das Wochenende mit einer kämpferischen Runde von 99 brutto. Gerade im Vierer-Auswahldrive, in dem Entscheidungen vom Tee und das Vertrauen in den Partner eine große Rolle spielen, zeigte sich bereits: Hier wurde nicht nur gezählt, hier wurde als Team gearbeitet.
Tag zwei: Der Klassische Vierer als Charaktertest
Am Sonntag wurde es ernst. Der Klassische Vierer verlangt den Teams noch einmal deutlich mehr Abstimmung ab: ein Ball, abwechselnde Schläge, keine einfachen Auswege. Genau diese Spielform macht kleine Fehler teurer und gute Teamentscheidungen umso wertvoller. Die Startreihenfolge spiegelte die Ergebnisse des Vortags wider: Zunächst gingen Hasselberg/Richter mit Hoppe/Rosebrock auf die Runde, anschließend folgten Henning/Gruber und die Führenden Trompeter/Flessner.
Trompeter/Flessner brachten ihre Führung souverän ins Ziel. Nach der starken 70 vom Samstag folgte am Sonntag eine 82, womit sie auf insgesamt 152 Schläge kamen und sich den Bruttosieg sicherten. Das Duo kombinierte spielerische Qualität mit Konstanz – und genau das machte am Ende den Unterschied. Hugo machte sich damit am Sonntag sein eigenes Geburtstagsgeschenk, doppelten Glückwunsch an dieser Stelle.
Dahinter verteidigten Henning/Gruber mit Runden von 92 und 101 ihren zweiten Platz in der Bruttowertung. Mit insgesamt 193 Schlägen hielten sie Hoppe/Rosebrock knapp hinter sich, die nach 95 und 104 bei 199 Schlägen landeten. Hasselberg/Richter komplettierten das Bruttoklassement mit 212 Schlägen nach Runden von 99 und 113.
Netto-Krimi: Hoppe/Rosebrock drehen die Wertung
So klar der Bruttosieg am Ende an Trompeter/Flessner ging, so spannend wurde es in der Nettowertung. Nach Runde eins lagen Trompeter/Flessner mit 59 netto noch hauchdünn vor Hoppe/Rosebrock mit 60 netto. Doch am zweiten Tag drehten Joschua Hoppe und Nikita Rosebrock das Klassement: Mit einer starken 68 netto im Klassischen Vierer kamen sie auf insgesamt 128 netto – und lagen am Ende genau einen Schlag vor Trompeter/Flessner, die mit 129 netto Zweite wurden.
Dieser eine Schlag machte den besonderen Reiz des Wochenendes aus. Über 36 Löcher, zwei unterschiedliche Spielformen und zahlreiche Drucksituationen hinweg entschied am Ende ein hauchdünner Vorsprung über den Nettosieg.
Birdies, Pars und Kampfgeist
Auch die Teamauswertung unterstreicht die unterschiedlichen Stärken der Paarungen. Trompeter/Flessner spielten über beide Tage ein Birdie und 13 Pars – ein klarer Beleg für ihre spielerische Stabilität und den verdienten Bruttotitel. Hasselberg/Richter gelangen ebenfalls ein Birdie sowie zwei Pars, während Hoppe/Rosebrock mit zwei Pars, elf Bogeys und einer starken Nettobilanz ihre große Konstanz im Verhältnis zur Vorgabe zeigten. Henning/Gruber brachten ein Par und 15 Bogeys in die Wertung ein und bewiesen damit ebenfalls Durchhaltevermögen über beide Runden.
Fazit
Die Jugend-Vierer-Clubmeisterschaften 2026 zeigten eindrucksvoll, was den Golfsport im Team so besonders macht: gegenseitiges Vertrauen, taktisches Denken, Konzentration und die Fähigkeit, auch nach schwierigen Bahnen gemeinsam weiterzukämpfen. Hugo Trompeter und Louis Flessner krönten sich mit einer überzeugenden Gesamtleistung zu den Bruttosiegern. Joschua Hoppe und Nikita Rosebrock belohnten sich nach zwei konstanten Runden mit dem Nettosieg – und machten das Wochenende mit ihrem Ein-Schlag-Erfolg zu einem echten Meisterschaftskrimi. Die Siegerehrung fand im Rahmen der regulären Vierer-Clubmeisterschaften statt und führte zu einer wunderbaren Kulisse vor dem Clubhaus.









